Jahresausstellung 2011:
CHRISTUS HEUTE. Faszination.Christus.Erleben.

Die geheimnisvolle und aufregende Ausstellung ist ein aktuelles künstlerisches Dokument einer unendlichen Suche nach einer Begegnung mit Christus und der nahezu unmöglichen Darstellung seiner Doppelnatur. Die Bilder berühren die Tiefe der 2000-jährigen Geschichte und integrieren fragmentartige Darstellungen bedeutender Maler der Kunstgeschichte, wie El Greco, Velázquez, Caravaggio und Raffael, Rubens, uvm. In den Hauptwerken sind die Kompositionen so konzipiert, wie es die Synoptiker berichten. Warlamis bringt durch seine geschickte Synthese viele Ereignisse gleichzeitig auf ein Bild - die Kreuzigung, die Grablegung, die Verspottung. „In meiner Konzeption ist mein Christusbild eine unendliche Synthese alter Darstellungen im Zeitraum von mehreren tausend Jahren. So entsteht ein Christusbild, das sich ständig in einer leichten Vibration befindet, wie eine unendliche Projektion tausender Bilder der Vergangenheit.“

Jeder Besucher ist eingeladen von den rund 200 Christus-Bildern sein eigenes zu entdecken. Christus ist dabei nicht immer perfekt sichtbar. Der Betrachter selbst muss ihn festhalten. Es ist eine komplexe und umfassende Erlebnisausstellung, die Bilder, Objekte, Inszenierungen, Rauminstallationen und Filme umfasst. Sie basiert auf dem besonderen und herausragenden Engagement und Hauptwerk von Prof. Makis Warlamis. In der spannungsvollen, multimedialen Gesamtkonzeption der Ausstellung sind weitere Werke von nationalen und internationalen Künstlern einbezogen u.a. von Hans Sisa, Eleonore Hettl, Wilhelm Kollar und Bildhauern der Universität für Kunst und Design in Cluj (Clausenburg).
Mitwirkende:
- Projektleitung: Prof. Makis Warlamis; Ausstellungskuratoren, Grafik: Bernhard Antoni, Ruth Schremmer
- Mitwirkende Künstler: Heide Warlamis, Makis Warlamis, Eleonore Hettl, Wilhelm Kollar, Hans Sisa, Radu Handru, Vlad Berte, Darius Hulea (Universität für Kunst und Design Cluj-Napoca)
- Film, Video, Foto: Dimitris Protopsaltou, Karin Antoni

Jahresausstellung 2010:
Utopien & Visionen - Wunderland Waldviertel II
Die spannende Jahresausstellung 2010 befasst sich mit dem Waldviertel in der näheren und fernen Zukunft - im Jahr 2050, im Jahr 3000, im Jahr 5000. Wie sieht die Landschaft aus, wie sehen die Waldviertler aus, wie sehen die Städte aus? Wie sieht die Lebensqualität aus?
Die Ausstellung vermittelt Impressionen der Zukunft - mit künstlerischen Utopien und Visionen - gleichzeitig auch das Heute und einen Rückblick in die Urgeschichte mit archäologischen Fundstücken aus der Region (Leihgaben des Krahuletz Museum, Eggenburg).
Eine interessante und inspirierende Reise von der Urgeschichte bis in die Zukunft des Waldviertels.

Was wünschen wir uns. Was wollen wir bewahren. Welche Werte sind uns wichtig? Unzählige Fragen über die gemeinsame Zukunft, zu denen auch jeder Besucher eingeladen ist seine eigenen Gedanken, Vorstellungen und Ideen beizutragen.
Mitwirkende:
- Krahuletz Museum: Prof. Dr. Fritz Steininger, Dir. Dr. Johannes M. Tuzar
- Film, Foto, Naturstudien: Mag. Ernst Wandaller, Dieter Manhart
- Künstler: Kyoko Adaniya-Baier, Lydia Dürr, Wilhelm Kollar, Franz Politzer, Hans Sisa, Heide Warlamis, Makis Warlamis
- Projektleitung: Prof. Makis Warlamis; Kurator: Bernhard Antoni
Jahresausstellung 2009: Wunderland Waldviertel

Wunderland Waldviertel ist die Eröffnungsausstellung des Kunstmuseum Waldviertel, eine Ausstellung mit besonderen Inhalten und Geheimnissen.
Dieser besondere Inhalt ist die Auferstehung der Natur. Die Ausstellung widmet sich dem unaufhörlichen Prozess des Werdens uns Vergehens der Natur. Die Flora, die Pflanzenwelt, die Wälder, die Felder, die Steine, der verschwundene Berg sind allesamt im Erregungszustand, voller Vibration und Verwandlung.
Schöne Landschaftsabschnitte verwandeln sich im Nu in utopische Areale mit fernen, unlesbaren Botschaften. Samen, Sporen, Wurzeln dehnen sich aus und verändern ihre Formen und Farben.

Die Wunderland Ausstellung eröffnet Einblicke in die unsichtbaren Vorgänge der Natur. Sie intensiviert Farben und Formen zu surrealen Gebilden. Sie lädt ein zu einer abenteuerlichen Reise voller Überraschungen und Sehenswürdigkeiten.